Allgemeine Geschäftsbedingungen für Yoga Retreats

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

bitte die nachfolgenden Bestimmungen aufmerksam durchlesen. Sie ergänzen die gesetzlichen Regelungen und werden Inhalt des Reisevertrages, der im Falle Deiner Buchung zwischen mir als Veranstalter und Dir zustande kommt.

1. Anmeldung, Bestätigung

Die Anmeldung bedarf der Schriftform (Post, Fax, E-Mail) und ist beidseitig verbindlich. Ein Vertrag kommt zustande mit einer Buchungsbestätigung und einer Rechnung vom Veranstalter.

2. Umfang und Preis der vertraglichen Leistungen

Diese ergeben sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit der für die betreffenden Reise geltenden Detailbeschreibung der Leistungsbeschreibung auf der Website yoga-bewusst-leben.de.

Die Veranstaltung umfasst ein Yogaprogramm (8×90 min) und die Unterbringung mit Halbpension (vegetarisches Frühstück und Abendessen) im Seminarhaus in der gewählten Kategorie (Einzel- oder Doppelzimmer, Ferienwohnung). Yoga-Equipment (Matte, Kissen, Klötze, Gurte, Decken) gibt es vor Ort. An- und Abreise sowie Kurbeiträge sind nicht enthalten.

3. Zahlungsmodalitäten

Nach Eingang der Zahlung ist der Platz reserviert. Wird derBetrag nicht wie in der Rechnung angegebenen Frist überwiesen, verfällt der Anspruch auf einen Platz. Ein Teilzahlung ist nach Absprache möglich. Wurde die Zahlung nicht vollständig in der vereinbarten Form bezahlt, kann der Veranstalter vom Vertrag zurücktreten (§ 323 BGB) und den Kunden mit Rücktrittskosten belasten.

Bei Überweisungen aus dem Ausland gehen alle Entgelte zu Lasten des Zahlungspflichtigen.

4. Rücktritt durch den Teilnehmer, Ersatzperson

Du kannst jederzeit vor Beginn der Veranstaltung vom Vertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter. Dir wird aus Beweisgründen dringend empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.Wenn Du zurücktrittst,kann der Veranstalter gemäß § 651i Abs. 2 BGB eine angemessene Entschädigung für die getroffenen Vorkehrungen und für die Aufwendungen verlangen, wobei sich die Höhe der Entschädigung nach dem Veranstaltungspreis unter Abzug des Wertes der gewöhnlich ersparten Aufwendungen sowie dessen, was sie durch gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Veranstaltungsleistungen erwerben kann, bestimmt. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sie diesen Anspruch nach ihrer Wahl konkret (§ 651i Abs. 2 BGB) oder pauschalisiert (§ 651i Abs. 3 BGB) berechnen kann.

Dabei kann der Veranstalter eine pauschalierte Entschädigung wie folgt verlangen:

2-8 Wochen vor Veranstaltungsbeginn 50 % des Veranstaltungspreises

2 Wochen und kürzer vor Veranstaltungsbeginn 90 % des Veranstaltungspreises

Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.

Der Teilnehmer kann jedoch bis zumReisebeginn eine Ersatzperson stellen. Der Veranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn er den besonderen Veranstaltungserfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

Der Veranstalter selbst wird auch versuchen eine Ersatzperson zu bekommen.

5. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmst Du einzelne Reiseleistungen,die Dir ordnungsgemäß angeboten wurden, infolge vorzeitiger Rückreise, wegen Krankheit oder aus anderen Gründen, die von Dir zu vertreten sind, nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch Deinerseits auf anteilige Rückerstattung. Es kann jedoch vereinbart werden, dass die Reiseleistung in Form eines Gutscheins gutgeschrieben wird und dann innerhalb einer gesetzlichen Frist für ähnliche Leistungen einlösbar ist.

6. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter

Der Veranstalter kann ohne Einhaltung einer Frist den Veranstaltungsvertrag kündigen, wenn der Teilnehmer die Durchführung der Veranstaltung ungeachtet einer Abmahnung durch den Veranstalter nachhaltig stört oder wenn er sich in einem solchem Maß vertragswidrig verhält, dass eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder zum Ablauf einer Kündigungsfrist mit ihm unzumutbar ist. Dabei behält der Veranstalter den Anspruch auf den Veranstaltungspreis, muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen oder ähnliche Vorteile anrechnen lassen, die sie aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommen Leistung erlangt, einschließlich der ihr von den Leistungsträgern gut gebrachten Beträge. Eventuelle Mehrkosten für die Rückbeförderung trägt der Teilnehmer selbst.

7. Kündigung wegen höherer Gewalt

Wird die Veranstaltung infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt (einschliesslich eines behördlich angewiesenen Lockdowns am Seminarort durch Corona) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können beide Teile den Vertrag kündigen. Die Rechtsfolgen ergeben sich aus dem Gesetz (§ 651j, § 651e Abs. 3 BGB). Danach kann der Veranstalter für erbrachte oder noch zu erbringende

Veranstaltungsleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Der Veranstalter ist verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen.

8. Obliegenheiten des Teilnehmenden

Es obliegt dem Kunden, vor der Reise ggf. unter Einbeziehung fachkundigen ärztlichen Rates selbst zu prüfen und überprüfen zu lassen, ob eine Teilnahme an den Kursen mit seiner jeweiligen körperlichen Verfassung vereinbar ist und diese die von der Veranstaltung vorgesehene Heilbehandlung zulässt.

Der Teilnehmer ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen über die Schadensminderungspflicht mitzuwirken, eventuelle Schäden möglichst zu vermeiden oder nach Eintritt gering zu halten.

9. Abhilfe, Fristsetzung vor Kündigung des Reisenden, Anzeigefrist, Abtretungsverbot, Verjährung

Auftretende Mängel sind stets unverzüglich dem Veranstalter anzuzeigen und dort ist innerhalb angemessener Frist um Abhilfe zu ersuchen. Der Veranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Der Veranstalter kann in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleich oder höherwertige Ersatzleistung erbringt.

Wird die Veranstaltungserfordernissen infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Veranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Kunde den Veranstaltungsvertrag kündigen. Der Bestimmung einer Frist durch den Kunden bedarf es nur dann nicht, wenn die Abhilfe unmöglich ist oder von uns verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.

Vertragliche Gewährleistungsansprüchehat der Teilnehmer innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Veranstaltung (Rückreisedatum) gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der einmonatigen Frist kann der Teilnehmer Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne

Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist oder wenn es sich um deliktische Ansprüche handelt.

Vertragliche Ansprüche des Teilnehmers nach §§ 651c bis 651f BGB verjähren bei Sach- und Vermögensschäden in einem Jahr, soweit ein Schaden des Teilnehmers weder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung vom Veranstalter beruht. Die Verjährung beginnt an dem Tag, an dem die Veranstaltung nach dem Vertrag enden sollte.

10. Haftung, Haftungsbeschränkung

Für selbstverschuldete Schäden, Verluste oder Verletzungen trägt der Teilnehmer die volle Verantwortung. Für Gepäck, Wertsachen und andere Sachwerte wird keine Haftung übernommen.

11. Sonstiges

Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, behalten die übrigen Bedingungen gleichwohl Gültigkeit und die Wirksamkeit des Veranstaltungsvertrages bleibt unberührt. Auf diesen Vertrag und das gesamte Vertrags- und Rechtsverhältnis zwischen dem Teilnehmer und dem Veranstalter findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.

Veranstalter:

Grit Wade

Am Bärenstein 52, 32805 Horn-Bad Meinberg

mobil: 0160-93231967 / www.yoga-bewusst-leben.de